Historie 322

Historie des PzGrenBtl 322 Das Panzergrenadierbataillon 322 ( 1959 - 1991 )

1959  Aufstellung des Bataillons als Panzergrenadierbataillon (mot) aus Teilen des Lehrbataillons der Heeresoffizierschule, Hannover, und des Grenadierbataillon 61, Braunschweig. 
1960  Erstmalige Durchführung des Bataillonswaldlaufs. Mit diesem Wettkampf ist eine Tradition begründet worden, die bis in das letzte aktive Jahr - 1991 - gehalten wurde. 
1961  Aufstellung der 4./-. 
  Erstmalige Teilnahme an einem Truppenübungsplatzaufenthalt im Ausland: SISSONE/FRANKREICH 
1962  Bataillonmarsch zu Fuß über 130km von MUNSTER in den Standort. 
1963  Umrüstung auf den gepanzerten Mannschaftstransportwagen (MTW) M113. Diese "Kampfwertsteigerung" drückt sich auch in der Namensänderung aus; erst: PzGrenBtl 322 (mot) jetzt: PzGrenBtl 322 (MTW). Austausch auf Zugebene mit dem 1st Bn Royal Hampshire Rgt in MÜNSTER. 
1964  Teilnahme eines Zuges am NIJMWEGEN-MARSCH als Vertreter des I. Korps. Divisionsmeister im Feldhandball. 
1965  Verleihung der Truppenfahne 
1966  Großes Übungsjahr! Neben den Truppenübungsplatzaufenthalten HALTERN, EHRA-LESSIEN und SENNELAGER nahm das Bataillon an den Gefechtsübungen "Blücher" und "Eternal Triangle III" teil. 
1967  Erneuter Auslandsaufenthalt: Truppenübungsplatz MOURMELON/FRANKREICH 
1968  Teilnahme am Vier-Tage-Marsch in NIJMWEGEN mit einem Zug. 
1969  Teilnahme an den Großübungen "Dreitakt Rot" und "Graue Maus". 
1970  Erneut Divisionsmeister im Feldhandball. 
1971  Teilnahme am "Internationalen Soldatenaustausch - Zug um Zug". Ein niederländischer Panzergrenadierzug hat vier Wochen an der Ausbildung in SCHWANEWEDE teilgenommen, im Gegenzug nahm ein Panzergrenadierzug "UA-Ausbildung" in ARNHEIM bei der "1e Pantserinfanteriebataljon Garderegiment Grenadiers" an der Ausbildung teil. 
1972  Das Bataillon wird auf den Schützenpanzer "Marder" umgerüstet. Die 2./- wird Ausbildungskompanie und bildet in 12 Jahren über 6000 Rekruten für die 11. Panzergrenadierdivision aus. Die 5./- wird Panzermörserkompanie. 
1973  Truppenübungsplatzaufenthalt BAUMHOLDER. Erstmaliger Vergleichswettkampf unter den Kommandanten der Schützenpanzer "Marder". 
1974  Teilnahme am "Rommelpreis" des Heeres. Platzierung: 11. Platz 
1975  4./- gewinnt das Schützenpanzer-Vergleichsschießen der Panzergrenadierbrigade 32. 
1976  Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im Landkreis OSTERHOLZ: 
1977  Auf dem Truppenübungsplatz BERGEN fand das SPz-Vergleichsschießen der 11. Panzergrenadierdivision statt. Überlegener Sieger: 4./PzGrenBtl 322 
1978  Erneute Teilnahme am "Rommelpreis" in HAMMELBURG. Gesamtwertung Platz 9: Hindernisbahnwertung Platz 3 
1979  Kampfwertsteigerung des Bataillons durch Einführung der Panzerabwehrlenkrakete "Milan". Verbesserung der Nachtkampffähigkeit des Schützenpanzer "Marder". 
  Einsatz während der Schneekatastrophe im Landkreis OSTERHOLZ: 
  Begründung einer offiziellen Patenschaft mit dem 2nd Bn 50th Inf der 2nd Armd Div (Fwd) aus GARLSTEDT. 
1980  Teilnahme am Feierlichen Gelöbnis und Großen Zapfenstreich im Bremer WESER-STADION am 6.5. Die Krawalle und Ausschreitungen sorgten bundesweit für Schlagzeilen. 
1981  Auszeichnung durch den Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in EUROPA, General KROESEN, im Rahmen des "Projekt Partnership". 
1982  Heeresstruktur 4: Aus der 4./- wird die 2./321, die weiterhin vom Bataillon geführt wird; die "neue" 4./- wurde aus "eigenem" Saft gekocht und mit MTW M113 ausgestattet. 
  August: Truppenübungsplatzaufenthalt SHILOH/KANADA 
  Auszeichnung für gute Partnerschaftsarbeit mit den US-Streitkräften. 
1983  Truppenübungsplatzaufenthalt BERGEN mit einem "Schießen verbundener Waffen" 
  Erneute Auszeichnung für die Partnerschaft mit den US-Streitkräften. 
1984  Gefechtsübung mit Brückenschlag über die WESER. Die 4./- setzte mit ihren MTW schwimmend über die WESER. 
1985  Das Bataillon erhält die ersten Schützenpanzer "Marder" mit Wärmebildgerät und ist damit voll nachtkampffähig. 
  Teilnahme an der Großübung "Trutzige Sachsen" sowie "Schießen verbundener Waffen" in BERGEN. 
1986  Teilnahme an der NATO-Übung "Bold Guard" dabbei Unterstellung einer Kompanie des amerikanischen Patenverbandes 4th Bn 41st Inf. 
1987  Erneute Auszeichnung im Rahmen "Project Parnership" für gute Zusammenarbeit mit der US-Army. 
1988  Neuer Patenverband des Bataillons: 3rd Bn 66th Armor Regiment. 
  Teilnahme an der Korpsgefechtsübung des 1.(NL) Korps "Free Lion" 
1989  Truppenübungsplatzaufenthalt SENNELAGER mit Bataillonsgefechtsübung 
1990  5.-30.9. Bataillon in SHILOH/KANADA 
1991  10.9. Besuch Amtschef Heeresamt bei 2./322 (Einsatzlehrkompanie) 
  September: 3./322 wird PzGrenBtl 323 unterstellt, nimmt am Übungsplatz SHILOH/KANADA teil. 
  8.11. Beendigung Patenschaft mit 3rd Bn 66th Armored Regiment 
  13.12. "Dämmerschoppen" (Ehemaligentreffen Panzergrenadierbataillon 322) 
  16.12. Abschlußappell. Der aktive Verband hat nach 32 Jahren aufgehört zu bestehen. In Zukunft soll er "schnell aufwachsen" - von der Kaderung in die Einsatzstärke! 


Das Panzergrenadierbataillon 322 na ( 1992 - 2003 )

Durch die vorerst letzte Umstrukturierung in der Heeresstruktur 5 wurde das PzGrenBtl 322 von einem aktiven in ein nichtaktives Bataillon zum 1.4.1992 umgegliedert.

Auftrag und Ziel der damaligen PzGrenBrig 32 war es, ein sogenanntes Stammaufwuchsverhältnis PzGrenBtl 323/322 ins Leben zu rufen.

Bis zur Aufstellung der MobVorbGrp PzGrenBtl 322 am 1.1.1995 galt es, das Gerät/Material für ein Panzergrenadierbataillon in SCHWANEWEDE aufzustellen. Trotz größter Schwierigkeiten im Bereich der Logistik war das PzGrenBtl 322 (nicht aktiv) bis September 1996 aufgestellt. Viele Umbaumaßnahmen im Bereich der Infrastruktur waren notwendig, um das Gerät vorschriftsmäßig luftentfeuchtet für den Einsatzfall zu lagern und einsatzbereit zu halten.


1992 Austausch Gerät/Material aus der Nutzung in die Langzeitlagerung
1993 bis 1994 Ausstattung der 7./PzGrenBtl 323(UL) mit relevantem Gerät/Material und Kfz. SPz Marder 1A2 und MTW M 113 wurden für die Langzeitlagerung vorbereitet. Austausch und Konservierung von Handwaffen
1995 bis 1996 Absteuerung SPz Marder 1A2. Aufnahme Waffensystem Jaguar mit HOT. Zuführung der ersten SPz Marder 1A3
1996 Unterstellungswechsel zur PzGrenBrig 7, HAMBURG-FISCHBEK, im Rahmen der Einnahme der Heeresstruktur "Neues Heer für Neue Aufgaben".
1997 Abschluß Absteuerung SPz Marder A2. Umgliederung PzGrenBtl 322 von einem Aufwuchsverband in eine Geräteeinheit. Umlagerung von Rad/Ketten Kfz nach HERONGEN bei MÖNCHENGLADBACH. Rücknahme von Gerät/Material von der aufgelösten 7./PzGrenBtl 323(UL).
1998 Durchführung von dienstlichen Veranstaltungen und einer geplanten Truppenwehrübung mit 1./-, 3./-, 4./- und 6. Kompanie im Bereich SCHWANEWEDE und Truppenübungsplatz GARLSTEDT.
1999 Durchführung einer dienstlichen Veranstaltung in HAMMELBURG bei der das Führerkorps die GECONSFOR (L) -Ausbildung des 3. Folgekontingentes im März besuchte. - Durchführung einer dienstlichen Veranstaltung im April - Durchführung einer dienstlichen Veranstaltung im September Truppenwehrübung vom 24.09. bis 03.10. mit 1./-, 2./-, 5./- und 7./ Kompanie - Teilnahme an der SIRA Ausbildung in NIENBURG.
2000 Durchführung einer dienstlichen Veranstaltung im Mai - Seit November waren wir zusätzlich eine Familienbetreuungsstelle für das 2. Kontingent SFOR.
2002 Durchführung einer Truppenwehrübung Form 2 im November. Ausbildung der Offiziere am SIRA-Stützpunkt an der OSH DRESDEN. Ausbildung der Unteroffiziere am StO SCHWANEWEDE.
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