Historie 323

Historie des PzGrenBtl 323

1958 bis 1969

1958  20.2.: Eintreffen der ersten Vorauskommandos des aufzustellenden Panzergrenadierbataillon 23 in SCHWANEWEDE 
1959  Umbenennung des Panzergrenadierbataillon 23 in Panzergrenadierbataillon 323 
1960  Der Schützenpanzer HS30 kommt: Neuorientierung in der Ausbildung 
1961  Im November die Divisionsgefechtsübung "Friesensturm" 
1962  Einsatz des Bataillons bei der schweren Sturmflut im Februar - Einführung W18 
1963  Abbruch der Alarmübung "Quick Train" wegen extremer Kälte (-29 Grad) 
1964  Teilnahme Brigadegefechtsübung "Heideblüte" und NATO-Übung "Trippel Chance" 
1965  Verleihung der Truppenfahne am 27. April im Rahmen eines feierlichen Brigadeappells 
1966  Umrüstung der 5./-. Der Kampfpanzer M41 hat ausgedient, sein Nachfolger ist der Kanonenjagdpanzer. 
  18. November: Namensgebung der Truppenunterkunft SCHWANEWEDE durch den Kommandeur 11. Panzergrenadierdivision, Generalmajor Uechtritz, auf den Namen "Lützow-Kaserne". 
1967  Auslandsaufenthalt des Bataillons: Truppenübungsplatz MOURMELON in FRANKREICH 
1968  8.-14. September: Teilnahme an der Divisionsgefechtsübung "Wittekind" 
1969  2.- 3. September: Amphibische Gefechtsübung "Grüne Robbe". Höhepunkt hierbei war die Anlandung des Panzergrenadierbataillon mit seinen Schützenpanzern. 

1970 bis 1989

1970  Teilnahme an der NATO-Übung "Eternal Triangle" 
1971  Die 5./- steht im Mittelpunkt. Bei gleichzeitiger Abgabe der Kanonenjagdpanzer und der Mörserträger HS30 erhielt sie den Mannschaftstransportpanzer M113 mit 120mm Mörser und wurde zum Steilfeuerelement des Bataillons. 
1972  Der Schützenpanzer MARDER löst den HS30 ab 
1973  Erster Truppenaustausch mit den Niederländern: Die 3./323 in ARNHEIM 
1974  Teilnahme an den Divisionsgefechtsübungen "Brauner Bär" und Großer Wirbel" 
1975  Teilnahme an der Divisionsgefechtsübung "Starke Festung" 
1976  2. Austausch mit der C-Kompanie des Königlich-Niederländischen-Garde-Füselierbataillon 13 
1977  Bataillon erhält Unterstützungsauftrag bei Grundsteinlegung der amerikanischen Kaserne in GARLSTEDT. 
  Dienstaufsicht durch Verteidigungsminister Georg Leber und den NATO-Oberbefehlshaber in Europa, General Haig. 
1978  1. Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz SHILO/KANADA. Besuch des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Willy Berkhan. 
1979  Katastropheneinsatz im Februar. Das Bataillon im Schneeeinsatz in der Samtgemeinde HAGEN. Spektakulärstes Ereignis: Geburt von ANICA, die in einem San-MTW auf einer Kreuzung in WALLHÖFEN zur Welt kam. 
1980  6. Mai: Gelöbnis im Bremer WESER-STADION in Anwesenheit von Bundespräsident Prof. Carstens und des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Brandt. Dieses Feierliche Gelöbnis hat aufgrund der stattgefundenen Krawalle bundesweit für Aufsehen gesorgt. 
  Eingliederung der Panzerabwehrlenkrakete "MILAN" 
1981  Umgliegerung zur Heeresstruktur 4. Die 4./- wurde zur 3./321, blieb dem Bataillon aber unterstellt. Die "neue" 4./- wurde als reine "Jägerkompanie" mit Mannschaftstransportwagen M113 ausgestattet. 
1982  Teilnahme an der Heeresübung "Starke Wehr" im September. Die Gefechtsübung "Langer Schritt" folgte im November mit einer Luftverladung des Bataillons und einem Gefechtsmarsch. 
1983  Übung "Langer Schritt" im Oktober auf der Ostseeinsel "FEHMARN". Höhepunkt hierbei war die Verladung des Bataillons auf Landungsboote der Bundesmarine und die anschließende Ostseeüberfahrt und Anlandung am "WEISSENHÄUSER STRAND" 
1984  2. Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz SHILOH/KANADA 
1985  Teilnahme an der Heeresübung "Trutzige Sachsen"; Gefechtsübung des I. Korps 
1986  Teilnahme an der Heeresübung "Bold Guard" in "SCHLESWIG-HOLSTEIN". 
  Verleihung des Fahnenbandes des Landes NIEDERSACHSEN durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Dr. Ernst Albrecht. 
1987  Patenschaftsübernahme mit US-Streitkräften in GARLSTEDT. Der Partner: 1st Bn 41st Inf 2nd Armored Division (Fwd) 
1988  Der 1. weibliche Soldat in SCHWANEWEDE. Frau Stabsärztin Dr. Matschulat trat ihren Dienst im SanBereich PzGrenBtl 323 an. 
1989  Teilnahme an der Heeresübung "Offenes Visier". Die letzte große Manöverteilnahme des PzGrenBtl 323. Durch den Fall der Mauer und der innerdeutschen Grenze am 9.11. und dem damit verbundenen Ende des "Kalten Krieges" haben Großübungen mit Volltruppe nicht mehr stattgefunden. 

1990 bis 2003

1990  Teilnahme am Rommelpreis: Für die Schwaneweder gibt es einen guten 6. Platz! 
  Ab 3.10. personelle Unterstützung durch Offiziere und Unteroffiziere beim Bundeswehrkommando OST (Funktechnisches Bataillon 5, BASEPOHL) 
1991  Ab 7.1. hatte das Battaillon eine Unteroffizierlehrkompanie: 7./PzGrenBtl 323 (UL), ehemals 2./322 
  3. Truppenübungsplatzaufenthalt SHILOH/KANADA (2./- u. 3./-) 
  Abgabe der 4./- (MTW) an PzGrenBtl 322; Aufnahme der 3./321 als "neue" 4./- 
  Eingliederung 3./322 als 5./323 
  Einführung der ersten Schützenpanzer "MARDER" A3 
1992  Ab 1.4. endgültige Einnahme der neuen Gliederung, gleichzeitige Außerdienststellung des aktiven Panzergrenadierbataillon 322. Die 5./- (Panzermörserkompanie) wird zur 6./- 
  Begründung einer "Stamm- und Aufwuchsbeziehung" zwischen dem aktiven PzGrenBtl 323 und dem nichtaktiven PzGrenBtl 322. 
1993  Unterstellungswechsel von der 11.Panzergrenadierdivision, Oldenburg/Oldbg., zur 1. Panzerdivision, Hannover. 
  Truppenübungsplatzaufenthalte HAMMELBURG, PUTLOS, SENNELAGER, BERGEN. 
1994  Durchführung der OSH-Lehrübung auf dem Truppenübungsplatz ALTENWALDE 
1995  Erstmalige Teilnahme an "Kombinierter Führer- und Truppenausbildung" (KoFTra) durch 4./- in BERGEN und MUNSTER. 
  Weiterer Truppenübungsplatzaufenthalt SHILOH/KANADA. 
  Truppenübungsplatzaufenthalte SENNELAGER und BERGEN. 
  Unterstützung PzBtl 74 bei der Durchführung der OSH-Lehrübung in ALTENWALDE. 
1996  Erstmaliger Truppenübungsplatzaufenthalt des Bataillons im "OSTEN": KLIETZ (Februar) 
  Durchführung OSH-Lehrübung. 
  "Leitungs- und Organisationsstab Zentrale Truppenausbildung" für GECONIFOR (L) von Juni bis August in HAMMELBURG. 
  Durchführung "Großer Zapfenstreich" aus Anlaß der Umgliederung der Panzergrenadierbrigade 32 in eine nichtaktive Brigade. Gleichzeitig Unterstellungswechsel zur Panzergrenadierbrigade 7 "HANSESTADT HAMBURG" in HAMBURG-FISCHBEK. 
  Aufnahme von Jagdpanzern durch die 6./-. Damit ist sie wieder "schwere" Kompanie. 
1997  Auftrag zur Ausbildung des 3. Kontingentes GECONSFOR (L) für das ehemalige JUGOSLAWIEN. Ausbildungszeitraum: Juni - September Ausbildungsort: Truppenübungsplatz HEUBERG in STETTEN AM KALTEN MARKT. 
  29.7.-7.8. Katastropheneinsatz "ODERFLUT". 
1998  "Leadership-Training" im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der ALTMARK. 
  Truppenwehrübung PzGrenBtl 322na 
  Truppenübungsplatz SHILOH/KANADA für 4./- 
1999  Ausbildung im Rahmen GECONSFOR in HAMMELBURG und WILDFLECKEN. 
  Truppenwehrübung PzGrenBtl 322na. 
2000  Beginn Auslandseinsatz BOSNIEN-HERZEGOWINA. 
  Auflösungsbeschluß zum 31.12.2003 wird Ende des Jahres bekanntgegeben. 
2001   Bis Mitte des Jahres Auslandseinsatz BOSNIEN-HERZEGOWINA. 
  IV. Quartal: Teilnahme an Brigade- und Divisionsrahmenübung, Übungsdurchgang am Gefechtsübungszentrum ALTMARK, Truppenübungsplatzaufenthalt OBERLAUSITZ. 
2002  Kontingentausbildung für GECONSFOR in BERGEN 
  Entbindung vom STAN-Auftrag ab 1.7., Ausbildung von Rekruten für die Streitkräftebasis. 
  Deichschutz im Bereich LAUENBURG während der ELBE-Hochwasserkatastrophe. 
  Truppenwehrübung Form 2 PzGrenBtl 322na in SCHWANEWEDE und am SIRA-Stützpunkt DRESDEN. 
2003  45 Jahre Panzergrenadierbataillon 323 ! 
  23.5. Feierlicher "Abschiedsappell" im HEIDE-STADION, SCHWANEWEDE. 
  16.6. Feierliches Gelöbnis und Großer Zapfenstreich auf dem Rathausmarkt in Hamburg. Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Peter Struck, hält die Gelöbnisrede und nimmt den Großen Zapfenstreich ab. 
  September: Teilnahme Divisionsrahmenübung "NIEDERSACHSENDERBY" mit den verbliebenen Offizieren, Reserveoffizieren und Unteroffizieren. 
  21.11. Außerdienststellungsappell der Brigade. Einrollen und anschließende Übergabe der Truppenfahne an die Panzertruppenschule, Munster. 
  November: Gründung "Freundeskreis Schwaneweder Panzergrenadiere" zur Fortführung der Tradition. 
  31.12. Auflösung PzGrenBtl 323 und PzGrenBtl 322na

 

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